Toter starb möglicherweise an der Kälte

Erfurt – Zwei Obdachlosen haben heute Vormittag gegen elf Uhr in einem leerstehenden Gebäude an der Thomasstraße einen Mann leblos aufgefunden. Erste Ermittlungen der Polizei ergaben, dass kein Fremdverschulden vorliegt. Die Todesursache ist noch nicht endgültig geklärt, möglicherweise ist der Mann erfroren.

 

 




Wer weiß, wo Erwin Wendt ist?

Eisenach – Noch immer wird der 87-jährige Erwin Wendt aus Eisenach vermisst.Der Rentner wurde am 10. Dezember 2017 zum letzten Mal gesehen. Wendt ist etwa 1,60 Meter groß, trägt eine Schiebermütze, hat grau-melierte kurze Haare und führt einen Rollator bei sich. Bekleidet ist er mit einer grau-grünen Jacke, dunkelblauen Jeans oder Cordhose und braunen Lederschuhen. Herr Wendt spricht Hochdeutsch mit leichtem Berliner Dialekt. Er ist orientierungslos und auf Hilfe angewiesen. Suchmaßnahmen mit einem Polizeihubschrauber und Fährtenspürhunden verliefen bislang ohne Erfolg.

Hinweisgeber werden gebeten sich unter Telefon 03691 2610 an die Eisenacher Polizei oder auch jede andere Polizeidienststelle zu wenden. (jm)




160 Strafverfahren: Junge “Flüchtlinge” terrorisieren Jena

Jena – Eine Gruppe junger Flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan terrorisiert inzwischen seit Monaten die Stadt Jena.Darüber berichtete als erste die Ostthüringer Zeitung (OTZ) (hier).

An wechselnden Orten in der Stadt begehen die Jugendlichen Straftaten aller Art, darunter auch mehrere Körperverletzungen, ohne dass die Behörden dem treiben ein Ende machen können. So stahl Anfang Januar ein 20-jähriger Syrer zwei Armbanduhren in der Goethegalerie. Zwei Wachmännern, die einschritten, schlug er daraufhin ins Gesicht. Als weitere Mitglieder der Bande erschienen und die Polizei eintraf, wehrte sich ein 17-jähriger Syrer heftig dagegen, dass seine Personalien festgestellt wurden. Weil er um sich schlug, mussten ihm die Beamten Handfesseln anlegen. Weitere junge “Flüchtlinge” gingen dann gegen die Polizisten vor, um ihren Mittäter zu befreien, die erst nach Drohung mit Pfefferspray die Lage unter Kontrolle brachten.

 Mitte Februar griff offenbar dieselbe Gruppe auf dem Ernst-Abbe-Platz einen 25-Jährigen an, der aus einem Schnellrestaurant kam. Die jungen Kriminellen gaben ihm einen Kopfstoß und brachen dem völlig überraschten Mann die Nase. Als die Polizei die Täter am Abend stellten, verhielten sie sich gegenüber den Beamtren sehr aggressiv.

Am vergangenen Sonntagmorgen gerieten ein 21-jähriger Iraker und ein Deutscher (26) auf dem Johannisplatz in Streit. Der Flüchtling hatte eine Flasche nach dem Deutschen geworfen, ihn aber verfehlt. Fünf weitere Iraker kamen dazu und bedrohten und bedrängten den 26-Jährigen. Wenig später griff wieder diese Gruppe einen 32-Jährigen offenbar ohne erkennbaren Grund an. Er konnte flüchten, wurde aber an Hand und Gesicht verletzt.

Insgesamt ermittelt die Polizei inzwischen in mehr als 160 (!) Fällen gegen diese “Jugendlichen”, denen Diebstahl und Körperverletzungen gegen “Scheiß-Deutsche”, wie sie das nennen, vorgeworfen werden.




33-Jähriger bei Messerangriff schwer verletzt

Erfurt – Bei einem Angriff durch fünf “Jugendliche” an einer Straßenbahn-Endstation im Erfurter Norden ist in der Nacht zum Freitag ein 33-jähriger Mann schwer verletzt worden. Die Gruppe sei nach Polizeiangaben mit dem Mann in Streit geraten, der schnell in eine körperliche Auseinandersetzung ausartete. Dann habe ein 19-Jähriger ein Messer gezogen und sei auf sein Opfer losgegangen. Die Polizei konnte später alle fünf Angreifer ermitteln und den Messerstecher in Haft nehmen.




DNA-Daten von 15.000 Thüringern gespeichert

Erfurt – In der bundesweiten DNA-Datenbank sind DNA-Spuren von etwa 15.000 Bürger Thüringens gespeichert. Das berichtet die Thüringer Allgemeine unter Bezug auf eine Sprecherin des Landeskriminalamtes (LKA). DNA-Spuren sind persönliche Tatortspuren,  die oft auch als “genetische Fingerabdrücke” bezeichnet werden. Laut Aussagen des Bundeskriminalamtes ist der DNA-Beweis heute in Deutschland der erfolgreichste Weg, einen Täter einer Straftat zu überführen.

Allerdings seien die Speicherung und Untersuchung von DNA-Daten nur in drei Fällen erlaubt: Bei schweren Straftaten, bei Straftane gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Vergewaltigungen sowie bei Straftaten, die wiederholt begangen wurden und dadurch erhebliche Bedeutung haben.

 

 




Frauen verletzen Mann im Auto schwer

Erfurt – Ein 30-Jähriger ist am Mittwochabend in Erfurt von zwei Frauen überfallen und schwer verletzt worden. Er hatte sich gegen 22.15 Uhr mit den beiden getroffen und sie in seinem Auto Richtung Alfred-Delp-Ring gefahren. Im Fahrzeug zog eine plötzlich ein Messer und griff den Fahrer an, der dabei erheblich verletzt wurde. Trotzdem konnte er sich aus dem Fahrzeug retten, flüchten und die Polizei alarmieren. Die beiden Frauen sind mit seinem Fahrzeug weiter auf der Flucht.Es handelt sich dabei um einen grauen VW Passat mit dem Kennzeichen SÖM-HP7.




Blumenkränze zum Holocaust-Gedenktag zerstört

Arnstadt – In Arnstadt haben unbekannte Täter auf dem “Alten Friedhof” Blumenkränze zerstört, die in Gedenken an die Opfer des Holocaust dort niedergelegt worden waren. Der Vorfall ereignete sich zwischen Samstagnachmittag und Sonntagnachmittag. Seit dem Jahr 1996 ist der 27. Januar der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus. Dabei wird der sechs Millionen ermordeten europäischen Juden und aller anderen Opfer der Nazidiktatur gedacht.




Flüchtige Häftlinge nach drei Stunden gefasst

Arnstadt -Nur drei Stunden, nach dem drei Häftlinge aus der Jugendhaftanstalt Ichtershausen fliehen konnten, hat die Polizei die jungen Männer im Alter zwischen 19 und 23 Jahren wieder eingefangen. Direkt nach dem Ausbruch hatte die Polizei mit einem Großaufgebot nach den Flüchtigen gesucht. Einer der Männer, Sebastian-Amaliu G. war 2015 nach Angaben des MDR wegen Mordes an einem Wachmann in einem Wohnheim in Erfurt zu zehn Jahren Haft verurteilt worden. Die beiden anderen Männer sind ein deutscher und ein Kosovare.

 




Betrunkener Patient greift Rettungssanitäter an

Erfurt – Am Silvestermorgen wurde ein Rettungssanitäter durch einen renitenten Patienten im Krankenwagen verletzt. Auf der Fahrt ins Katholische Krankenhaus stand der alkoholisierte Täter plötzlich auf und trat nach dem Sanitäter. Dabei erlitt dieser leichte Verletzungen. Seinen Dienst konnte er nach kurzer medizinischer Behandlung im Krankenhaus fortsetzen. Den Angreifer erwartet jetzt eine Strafanzeige wegen tätlichem Angriff auf Rettungskräfte und Körperverletzung.