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Kind stirbt in Ilmenauer Kita

In einer Kita im thüringischen Ilmenau ist am Vormittag ein Kind gestorben. Wie genau es dazu kam, sei nun Gegenstand der aufgenommenen Ermittlungen, wie die Polizei mitteilte.Unklar war zunächst, wie alt das Kind war und wie es starb. Derzeit würden keine näheren Informationen herausgegeben, um die Angehörigen des Kindes zu schützen, sagte ein Sprecher der Polizei.




Schreck am Samstagabend: Neunjährigen Sohn im Bus vergessen

BAD SALZUNGEN – Die Suche nach einem während einer Busfahrt mit seinen Eltern abhanden gekommenen neun Jahre alten Jungen hat im Wartburgkreis die Polizei beschäftigt. Nach Polizeiangaben vom Sonntag hatte der Junge am Samstagabend auf der Fahrt von Bad Salzungen nach Merkers den Ausstieg verpasst. Zwar merkten die Eltern das Fehlen ihres zwischenzeitlich im Bus eingeschlafenen Sohnes sofort, doch war der Busfahrer bereits wieder gestartet. Die von den Eltern alarmierte Polizei nahm Kontakt zu dem Fahrer auf und bekam heraus, dass das Kind augenscheinlich schon vorher wieder aufgewacht war und an einer früheren Station, in Vacha, den Bus verlassen hatte.

Dass er dabei von einem Mann begleitet wurde, versetzte die Eltern erst recht in Aufregung. Laut Polizei war die allerdings unbegründet. Der Mann sei ein Bekannter der Familie, der dem Neunjährigen wieder zu seinen Eltern verhalf.




Schwerer Unfall: Neunjähriger rettet Mopedfahrer das Leben

UNTERBREIZBACH – Ein Draht, der über einen Weg im Wartburgkreis gespannt war, hat gestern einen  schweren Verlehrsunfall verursacht. Am Abend Abend fuhr ein Mopedfahrer über einen privaten Weg, der bei Unterbreizbach über eine Wiese führt – und blieb mit dem Hals an dem als Zaun gespannten Stacheldraht hängen.

Ein neunjähriger Junge, der zufällig vorbeikam, sah den Schwerverletzten und alarmierte gegen 21 Uhr den Notruf 110. “Das Kind hat dem Mann das Leben gerettet”, so Polizeioberkommissar Lars Leimbach von der Polizeiinspektion Bad Salzungen. “Der Junge hat mit seinem Shirt die Wunde am Hals abgedrückt. Als die Kollegen kamen, war der Neunjährige völlig blutverschmiert.”

 




“Scheiß Ausländer”: Bewährung für zwei Migranten, die einen Radfahrer schwer verletzten

EISENACH – Ein 18 -jähriger Afghane und 19 Jahre alte Syrer wurden zu Bewährungsstrafen von eineinhalb Jahren und 180 Stunden Sozialarbeit verurteilt. Die beiden Männer hatten im April 2020 einen 33-jährigen Radfahrer krankenhausreif geprügelt. Im Prozess gab das Opfer zu, damals Streit mit den beiden Migraten gesucht zu haben. Er seit von Rad abgestiegen und habe die Jungen als “Scheiß Ausländer” beschimpft. Wenn er Ausländer sehe, bekannte er vor Gericht, dann bekomme er “schon einen Hals”.

Den bekamen der Syrer und der Afghane auch damals. Sie prügelten und traten auf den radfahrer ein, der schwer verfletzt wurde und ein Schädel-Hirn-Trauma erlitt. Auch heute noch muss der Mann operiert werden, der erläuterte, dass er unter psychischen Problemen und Angstzuständen leide. Er ist bis heute arbeitsunfähig. Die Angeklagten entschuldigten sich und sagten, die Situation sei damals eskaliert, es tue ihnen leid.




Schneeglätte behindert Verkehr in Teilen Ostdeutschlands

GERA – In Nordthüringen blieben wegen starken Schneefalls mehrere Lastwagen liegen. Wie die Polizei mitteilte, steckten mehrere Lkw an einem Berg fest. In Mecklenburg-Vorpommern ereigneten sich schon am Montagabend bei heftigem Schneetreiben auf den Autobahnen 20 und 19 Unfälle, bei denen mindestens fünf Menschen verletzt wurden. Wie Polizeisprecher in Rostock und Neubrandenburg am Dienstag sagten, kam es zeitweise zu Sperrungen. Bei Jarmen wurde ein Sattelzug-Lkw von der A20-Fahrbahn gedrückt und kippte um.




Anrufer drohte mit Waffen und Sprengstoff

GERA – Gestern Nachmittag gegen 17.40 Uhr: Ein Mann aus Weida ruft bei der Polizei in Gera an und droht, seinem persönlichen Umfeld mit Waffen und Sprengstoff etwas anzutun. Die Polizei macht den 54-Jährigen ausfindig und Spezialeinheiten der Polizei nahmen ihn gegen 21.15 nUhr in seiner Wohnung an der Neustädter Straße in Weida fest. Dabei leistete er Widerstand.

Bei der Durchsuschung der Wohnung des Mannes wurden weder Schusswaffen oder Sprengstoff gefunden, dafür aber vier Schwerter und ein Totschläger. Die wurden sichergestellt.

 




Kind angefasst: “Ich hole mir heute noch eins”

JENA – Eine Begenung der unheimlichen Art hatte in Jena-Winzerla eine Mutter, die gestern Morgen ihre Kinder in einen Kindergarten in der Bertolt-Brecht-Straße brachte. Gegen 10 Uhr sprach ein ihr unbekannter Mann, im Beisein der 32-Jährigen, defen sechsjährigen Sohn direkt an und forderte ihn auf, stehenzubleiben. Dabei berührte er das Kind und hielt es fest.Die Mutter sprach den Mann an und forderte ihn auf, den Jungen sofort loszulassen, was er auch tat.

Beim Weggehen sagte er noch zu ihr: “Ich hole mir heute noch eins”.

Zur Personenbeschreibung des Unbekannten:

Ende 30 bis Anfang 40, trug eine blaue ausgewaschene Jeans und eine schwarze Jacke.

Hinweise zu dem Mann erbeten an die Polizei Jena unter Tel. 03641-810.




Im Rausch Streit angefangen – dann ab in die Zelle

ARNSTADT – In der Triniusstraße in Arnstadt kam es jetzt zu einem Polizeieinsatz wegen eines Familienstreits. Der Familienvater, der schwer betrunken war, konnte sich nicht beruhigen, so dass die Polizei gerufen wurde. Die sprach dem Mann einen Platzverweis für die Wohnung aus. Doch damit endete die Geschichte nicht. Gegen 02:45 Uhr erschien der 35-Jährige erneut an seiner Wohnung, es begann wieder ein Streit, die Polizei musste wieder anrücken. Dieses Mal wurde der 35-Jährige in Gewahrsam genommen und zur Polizeiinspektion nach Ilmenau gebracht, wo er die restliche Nacht in einer Zelle verbringen musste. Der junge Mann leistete bei seiner Gewahrsamnahme und auf der Polizeiwache Widerstand gegen die Polizeibeamten, beschädigte zudem eine Anhaltekelle im Streifenwagen. Gegen den 35-Jährigen wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet.




110-Notruf in ganz Thüringen ausgefallen

ERFURT – Der Polizei-Notruf 110 ist heute Morgen aufgrund technischer Probleme in ganz Thüringen ausgefallen. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, sollen Anrufe, die unter der 110 ankommen, zunächst umgeleitet werden. Die Umleitung werde momentan eingerichtet, hieß es am Morgen. Bürger wurden zunächst gebeten, sich in Notfällen an die 112 oder die die örtlich zuständigen Polizeidienststellen zu wenden.

Das für den Notruf zuständige Unternehmen sei bereits informiert und beauftragt, den Fehler zu beheben. Wie lange die Störung andauern wird, könne nicht gesagt werden.



Illegale Flüchtlinge: Sechs Kinder aus Afghanistan in Erfurt aufgegriffen

ERFURT – Die Polizei in Erfurt hat gestern Abend sechs afghanische Kinder im Alter zwischen zehn und 16 Jahren entdeckt. Sie waren in einem Lastwagen, der im Güterverkehrszentrum abgestellt worden war, offenbar über Rumänien nach Thüringen gekommen. Nach Angaben der Bundespolizei waren die Kinder drei Tage in dem LKW versteckt und hatten dann auf dem Parkplatz begonnen, die Plane des Wagens aufzuschneiden, um sich zu befreien. Sie sind jetzt erst einmal in Einrichtungen der Stadt Erfurt untergebracht worden.