Rot-Weiß-Insolvenz: Aufsichtsrat zurückgetreten, Präsident sauer

Erfurt – Der Aufsichtsrat des FC Rot-Weiß Erfurt ist am Donnerstag geschlossen zurückgetreten. Als Grund nannten die Mitglieder des Aufsichtsrates Unstimmigkeiten in Bezug auf die Beantragung des Insolvenzverfahrens. Bis zur Neuwahl bleibt der Aufsichtsrat kommissarisch im Amt.

Die Antwort folgte sofort: Das Präsidium des Drittligisten wies die Vorwürfe des Aufsichtsgremiums zurück. Präsident Frank Nowag teilte mit, es gebe keinen nachvollziehbaren für den Rücktritt, der dem krisengeschüttelten Club weitere Unruhe und Unsicherheit bringe.

Auch sportlich bleibt Erfurt auf Talfahrt. Beim Gastspiel bei Wehen Wiesbaden unterlag der Tabellenletzte trotz eines starken Kampfes mit 2:4 (1:3).