30 Jahre Maueröffnung: Feier in der Margarethenkirche

GOTHA – In der Margarethenkirche wird am kommenden Sonntag um 18 Uhr an die Maueröffnung vor 30 Jahren gedacht. 150 Sänger und Musiker begleiten die Feststunde, zu der die evangelische Kirchengemeinde einlädt. Mit dabei sind der Bachchor, die Lebensgeister und die Thüringen-Philharmonie Gotha-Eisenach.

Mit Mendelssohns Hymne „Hör mein Bitten“ für Sopran, Chor und Orchester und dem Symphonischen Psalm „König David“ von  Honegger werden die Künstler an den historischen Gedanktag 9. November erinnern.

Eintrittskarten gibt es ab 16 Euro www.ticketshop-thueringen.de und in der Vorverkaufsstelle an Marktstraße 24 in Gotha.




Bei Hausdurchsuchung: Polizisten vergewaltigen Frau

GOTHA – Zwei Polizisten des Gothaer Reviers sollen am Samstag bei einer Hausdurchsuchung eine Frau missbraucht und vergewaltigt haben. Das berichtet die BILD.

Das Opfer soll sich mit verschiedenen Identitäten illegal in Deutschland aufhalten, berichtet das Blatt. “Den Beschuldigten wird gemeinschaftlicher sexueller Missbrauch einer behördlich Verwahrten in Tateinheit mit gemeinschaftlicher Vergewaltigung im besonders schweren Fall vorgeworfen”, schreibt die BILD.

Innenminister Georg Maier (SPD) dazu: “Wenn sich der Vorwurf bestätigen sollte, wäre dies nicht nur eine schwere Straftat, sondern würde auch erhebliche dienstrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.” Dann drohen den beiden Beamten, die jetzt in Untersuchungshaft sitzen, Haftstrafen zwischen drei und 15 Jahren.

 




Christvesper in der Schlosskirche

GOTHA – Am Heiligen Abend (24. Dezember) findet erstmals nach langer Zeit wieder eine Christvesper in der Schlosskirche auf Schloss Friedenstein statt. Beginn: 17 Uhr. Die Predigt hält Superintendent Friedemann Witting. Neben der Vesper findet ein Krippenspiel statt, und der Posaunenchor Gotha musiziert. Eintritt frei.

 




Linke und Flüchtlinge prügeln sich in Gotha

Gotha – Das ist mal etwas anderes: In Gotha ist es am Samstag zu einer gewaltsamen Auseinandersetzung zwischen jugendlichen Asylbewerbern und Jugendlichen aus dem linken Spektrum gekommen. Dabei wurden drei Beteiligte verletzt. Über den Grund der Auseinandersetzung ist bisher nichts bekannt.

 




Polizei sucht Zeugen einer Schlägerei in Gotha

Gotha -Zahlreiche Schaulustige erlebten am vergangenen Freitag eine Schlägerei am Coburger Platz in Gotha live mit, als 20 bis 25 Männer mit Flaschen und Besenstielen aufeinander losgingen. Es handelte sich nach Polizeiangaben aus Personen aus Nordafrika und – wörtlich – dem “ortsansässigen Trinkermillieu”. Zwei wurden dabei verletzt. Um was es dabei ging, ist bisher nicht bekannt. Die Polizei bittet deshalb Zeugen, sich unter der Telefonnummer 03621 / 781124 zu melden.




“Schwarzafrikaner” schlagen mit Fahrradketten auf Polen ein

Gotha – Am vergangenen Samstag kam es gegen 16.25 Uhr auf dem Coburger Platz zu einer Schlägerei, die einen Großeinsatz der Polizei auslöste. Ein Deutscher habe nach Zeugenaussagen einen anwesenden “Schwarzafrikaner” einer Straftat bezichtigt, woraufhin sich zwei polnische Staatsbürger im Alter von 32 Jahren in den Streit einmischten. Weitere “dunkelhäutige Personen” kamen hinzu und begannen, die beiden Polen mit Fahrradketten und Steinen zu schlagen. Nachdem die Polizei die Ordnung wieder hergestellt hatte, wurden die beiden opfer zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei bitte um Zeugenangaben.

Wer Angaben zu dieser Körperverletzung und auch zum Geschehen vor der Tat machen kann, meldet sich bitte bei der Kriminalpolizei Gotha, Tel. 03621/781424.




Boxberg hat eine Zukunft, aber nicht mit Pferderennen

Gotha – In Gotha-Boxberg existiert immer noch die älteste Galopprennbahn Deutschlands. Oder sagen wir: das Siechtum hält weiter an. Wie der MDR meldet, wird es auch in diesem Jahr in Boxberg keine Pferderennen geben – so wie schon seit sieben Jahren nicht mehr. Dabei scheint es Hoffnung zu geben. Gegenüber dem MDR sagte Elmar Tillmann von der Galopprennbahn Betreiber-GmbH, man könne mit einem Vorlauf von einem halben Jahr wieder “rennfertig” sein.

Warum es wohl dennoch nichts wird, liege an der fehlenden Unterstützung des Landes für den Pferdesport, die deutlich geringer sei als in anderen Bundesländern. Ein traditioneller Pferdeschautag, der eigentlich für den 3. Oktober 2018 dort geplant war, wurde inzwischen abgesagt.

Dabei ist die Einrichtung wirtschaftlich durchaus überlebensfähig. Dort gibt es einen Pferdehof mit 70 Einstellplätzen, Gebäuden und einer Raststätte. Nur Großveranstaltungen seien aus eigener Kraft nicht zu stemmen. Tillman sieht die Zukunft von Boxberg im tierschutzgerechten Einstellen von Pferden dort. Mit Reithalle und dem attraktiven Gelände könnten Pferdebesitzer auch in Zukunft hier einen guten Anlaufplatz haben.